internationales Wikingerfestival

internationales Wikingerfestival

14.05.26 - 17.05.26

internationales Wikingerfestival

Es gibt zahlreiche Stände, an denen alles verkauft wird – von historischem Schmuck über Kleidung, von Seife bis Met, von Waffen bis Spielzeug. Außerdem finden Sie Holzbrandarbeiten, Silberflechten, Kleidung, Schuhe, Nadelbinden, Glas- und kleine Lederarbeiten, Perlen und Stoffe. Wikinger sitzen nicht gern still; sie erzählen mit Begeisterung vom täglichen Leben im frühen Mittelalter. Am Wochenende zeigen sie Vorführungen der verschiedenen Waffen und Kleidungsstücke, die von den Wikingern benutzt und getragen wurden. Wikinger waren fleißige Bauern, geschickte Handwerker, kluge Händler, mutige Kämpfer und vor allem furchtlose Entdecker. An diesem Wochenende sind mehrere Lager zu besichtigen.

Die Wikinger haben bis heute einen starken Eindruck hinterlassen. Viele Ortsnamen, insbesondere in England, stammen aus skandinavischen Sprachen. Schmuck und Gebrauchsgegenstände der Wikinger wurden in ganz Europa gefunden. Auch zeitgenössische Berichte über die Wikinger sind erhalten. Die Engländer fanden sie ziemlich seltsam: Vor einer großen Schlacht verbrachten sie Stunden damit, sich zu waschen, ihre Haare zu kämmen und ihre Bärte zu flechten. Die Wikinger glaubten nämlich, dass sie, wenn sie im Kampf starben, nach Walhall kommen würden – ein Ort ewigen Feierns und Kämpfens. Und dafür wollte man natürlich gut aussehen!

Wikinger in Dorestad

Die alte Schultafel von 1927 des Künstlers J.H. Isings ist weithin bekannt: Ein stolzer Wikinger steht in prächtiger Kleidung auf der Gangplanke seines Schiffes. Seine rötlich-graue Mähne weht im Wind. Im Hintergrund steht der Horizont in Flammen: Dorestad brennt. Jubelnde Wikinger kehren ans Ufer zurück, schwer beladen mit geraubten Schätzen.

Inzwischen sind fast hundert Jahre vergangen, und wir wissen es besser. So ist es in Dorestad nicht geschehen.

Dorestad war ein Emporium, ein Handelszentrum von internationaler Bedeutung. Es erlebte seine Blüte unter fränkischer Herrschaft ab der Mitte des 8. Jahrhunderts, insbesondere während der Regierungszeit Karls des Großen. Die Einwohnerzahl wird für diese Zeit auf viele Tausend geschätzt. Händler kamen aus ganz Europa. Auch die späteren Wikinger boten hier gern ihre Waren an und nahmen Güter auf, die aus dem Hinterland oder aus dem (mitunter fernen) Süden herbeigeschafft wurden.

Ab 834 kamen Wikinger mit weniger friedlichen Absichten nach Dorestad. Zu diesem Zeitpunkt war die Stellung des Ortes bereits geschwächt. Der Fluss hatte seinen Lauf verändert, verlief weiter von der alten Uferlinie entfernt und war schlechter schiffbar. Die Reichsverwaltung war weniger organisiert, die Autorität geschwächt, und möglicherweise waren bereits andere Handelszentren im Aufstieg. Vielleicht gehörten die Wikingerüberfälle sogar zu einem strategischen Plan rivalisierender Machthaber. Mehrere Plünderungszüge gaben Dorestad schließlich den Todesstoß: Die Bewohner kamen ums Leben oder flohen. Und die großen Brände am Horizont? Die gab es nicht. Archäologische Untersuchungen haben dafür keinerlei Spuren gefunden.

Freier Eintritt mit der Museumkaart und der VriendenLoterij VIP-Karte.

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Programmänderungen vorbehalten.

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