Museumpark Archeon erhält Cultuurfonds-Darlehen in Höhe von 500.000 Euro

Museumpark Archeon erhält Cultuurfonds-Darlehen in Höhe von 500.000 Euro

10.09.26

Alphen aan den Rijn, 9. September 2026 – Innerhalb von zehn Monaten hat der Cultuurfonds die gesamten 6 Millionen Euro aus seinem Darlehensprogramm an acht Kultureinrichtungen vergeben, darunter auch das Museumpark Archeon. „Mit dem Darlehen für das Museumpark Archeon wird die Finanzierung einer interaktiven und wissenschaftlich fundierten Rekonstruktion einer römischen Soldatenbaracke ermöglicht“, erklärt Sprecherin Monique Veldman.

Das Darlehensprogramm des Cultuurfonds wurde Ende 2025 ins Leben gerufen und bietet Kultureinrichtungen Darlehen ab 500.000 Euro zu einem Zinssatz von 1,5 Prozent und mit einer Laufzeit von 5 bis 20 Jahren. Bei anderen Kreditgebern liegen die Zinssätze deutlich höher. Der Fonds ist revolvierend angelegt: Jeder Euro, den eine Einrichtung einschließlich Zinsen zurückzahlt, wird erneut verliehen. Bei Laufzeiten von 5 bis 20 Jahren und einer durchschnittlichen Laufzeit von etwa 10 Jahren kann jeder Euro innerhalb von 20 Jahren zwei- bis dreimal erneut investiert werden.

„Es handelt sich um eine echte Impact-Investition. Jeden zurückgezahlten Euro setzen wir direkt für ein neues Projekt ein. So bleibt dasselbe Kapital über Jahrzehnte im Kultursektor im Umlauf und stärkt immer wieder neue Vorhaben“, erklärt Cathelijne Broers, Direktorin des Cultuurfonds.

Veldman: „Die Finanzierung in Höhe von 500.000 Euro ist für das Museumpark Archeon entscheidend, um eine historisch verantwortungsvolle Rekonstruktion einer römischen Soldatenbaracke zu realisieren, die der Öffentlichkeit zugänglich ist und sowohl pädagogisch als auch wissenschaftlich relevant ist. Um die Baracke so authentisch wie möglich zu bauen und einzurichten und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist eine erhebliche Finanzierung erforderlich.“

Broers: „Dieser Erfolg bestätigt, was wir schon seit Längerem beobachten: Der Kultursektor möchte investieren und sich weiterentwickeln, hat aber keinen ausreichenden Zugang zu geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten.“

Der Cultuurfonds kündigt heute an, das Budget für sein Darlehensprogramm erhöhen zu wollen, und sucht Partner, die sich an den Investitionen beteiligen. Das enorme Interesse der Kultureinrichtungen hat alle Erwartungen übertroffen.

Broers: „Zehn Monate sind für ein neues Finanzprodukt außergewöhnlich schnell. Wir sehen, dass die Einrichtungen bereits gut durchdachte und konkrete Pläne haben, aber noch keine passende Finanzierung gefunden haben. Die enorme Nachfrage zeigt, wie groß der tatsächliche Bedarf an Investitionskapital im Kultursektor ist. Das Darlehen des Cultuurfonds entspricht diesem Bedarf und schafft unmittelbar Wirkung.“

Acht Darlehen in den gesamten Niederlanden

Acht Einrichtungen nutzen inzwischen das Darlehensprogramm des Cultuurfonds: Atelier NEstudio’s, Museum Domburg, Museum Lalique und der Hortus Botanicus Amsterdam, der beispielsweise 1,5 Millionen Euro für die Erneuerung seines Klimagewächshauses aufgenommen hat. Der Cultuurfonds hat der NV Bergkwartier ein zinsgünstiges Darlehen für den Kauf des Gebäudes De Drie Haringen mitten auf dem Brink in Deventer gewährt. Dank des Darlehens des Cultuurfonds realisiert Rialto mit Rialto Silo ein neues nachhaltiges Kino auf Zeeburgereiland/IJburg im Osten Amsterdams.

Erweiterung um 10 Millionen Euro

Nach dem Erfolg des ursprünglichen Fondsvolumens von 6 Millionen Euro möchte der Cultuurfonds das Darlehensprogramm um weitere 10 Millionen Euro erweitern, um die hohe Nachfrage bedienen zu können. Der Fonds selbst stellt dafür zusätzlich 3 Millionen Euro bereit. Neue Partner können ab einem Betrag von 1 Million Euro für 5, 10 oder 20 Jahre investieren. Bei ihrem Ausstieg erhalten die Investoren ihr eingesetztes Kapital zurück.

Broers: „Wir haben bewiesen, dass das Modell funktioniert und dass die Nachfrage vorhanden ist. Mit zusätzlichem Kapital von Regierungen, anderen Fonds oder privaten Partnern können wir das Darlehensprogramm des Cultuurfonds zu einem dauerhaften Motor für den Kultursektor entwickeln, der verbindet, stärkt und bereichert.“

Kaum finanzielle Reserven

Der Bedarf an ausreichenden finanziellen Mitteln im Kultursektor ist dringend.

Broers: „Viele Kultureinrichtungen möchten wachsen und haben Ideen für Erneuerungen, stoßen bei der Finanzierung jedoch an ihre Grenzen. Die Kosten steigen, während die Einnahmen aus Fördermitteln und Ticketverkäufen nicht im gleichen Maße zunehmen. Die finanziellen Reserven sind gering und gleichzeitig stehen öffentliche Mittel unter Druck. Dadurch bleiben große Vorhaben liegen, obwohl Stillstand keine Option ist. Mit dem Darlehensprogramm hilft der Cultuurfonds den Einrichtungen, diese Hürde zu überwinden.“

Wohlstand und Wohlergehen

Seit 85 Jahren sucht der Cultuurfonds immer wieder nach neuen Wegen, um den Kultursektor bestmöglich zu unterstützen.

Broers: „Dass wir neben Förderungen nun auch Darlehen vergeben, zeigt, dass wir uns als Cultuurfonds kontinuierlich weiterentwickeln. Kultur bringt Menschen zusammen, regt zum Nachdenken an und fördert Fortschritt. Der Kultursektor ist unverzichtbar für eine widerstandsfähige Gesellschaft und eine florierende Wirtschaft. In Kultur zu investieren bedeutet daher, in Wohlergehen und Wohlstand zu investieren.“

Über den Cultuurfonds

Der Cultuurfonds investiert jedes Jahr mehr als 50 Millionen Euro in Kultur und Natur. Diese Mittel fließen in rund 4.000 Projekte in den gesamten Niederlanden und im karibischen Teil des Königreichs der Niederlande. Möglich wird dies durch Beiträge der VriendenLoterij und der Nederlandse Loterij sowie durch die Unterstützung von Spendern, Förderern und Partnern.

Lesen Sie mehr?

  • Archeon Thea Beckmanprijs 2025
  • Natuurbeleid in Museumpark Archeon
  • Vikingen nemen Alphen over; 'Leuk om levend museum te zijn
  • De Telegraaf: "De Vikingen Komen"

Op onze social media staan nog meer gebeurtenissen uit de wereld van de geschiedenis!

Folge uns:

Festlich & Geschäftlich
Schulen
Uber Archeon

© 2026 Archeon, SERA Business Design